Mittwoch, 24. Oktober 2007

Skandal: Künstler lässt Hund verhungern

Und das im Namen der Kunst. Passiert ist der Fall in Südamerika. Nachdem erst einige Blogger auf den Skandal aufmerksam geworden sind, stürzt sich nun auch die Presse auf den Fall. Die ganze, schier unglaubliche Geschichte gibt es zum Beispiel bei Spiegel Online.

Ich habe vom Fall zum ersten Mal im Blog von ihr und ihr gelesen. Damals war ich noch sehr skeptisch und hab an einen schlechten Scherz geglaubt. Oder wie man es in der Internetsprache sagt, einen Hoax. Nachdem jetzt aber scheinbar der Künstler erstmals Stellung dazu genommen hat und verschiedene Medien darüber berichten, wird es wohl traurige Tatsache sein, dass der Hund wirklich so sterben musste.

Ich finde die Aktion "Natividad" des Künstlers Habacuc absolut verwerflich. Ob jetzt ein Mann von Rottweilern zu Tode gebissen wurde, spielt dabei gar keine Rolle. Klar ist das tragisch. Aber es gibt dem Künstler noch lange nicht das Recht, ein unschuldiges Tier auf solch grausame Weise zu töten. Und dass die Besucher der Ausstellung nichts dagegen unternommen haben ist genau so tragisch!

Im Internet kann man übrigens bei zahlreichen Aktionen mitmachen, die sich gegen solche Art von "Kunst" richten. Bleibt zu hoffen, dass dieser Habacuc für seine Tat eine gerechte Strafe bekommt. Dem toten Hund nützt das leider nichts mehr!

Hier noch die Links zu den Petitionen:

http://www.petitiononline.com/13031953/petition.html
http://www.petitiononline.com/faszzolt/petition.html

Kommentare:

Artemis hat gesagt…

Sowas macht mich unglaublich traurig und zugleich unglaublich wütend! Wie kann man nur diese Ausstellung besuchen, dem verhungernden Tier in die Augen schauen und dann nach Hause gehen? Warum ist niemand eingeschritten, bevor es zu spät war? Der so genannte "Künstler" gehört ohne Wasser und Nahrung angekettet! Und zwar so lange, bis er einsieht, dass sein Verhalten verwerflich war! Falls er keine Reue zeigt, von mir aus bis er abkratzt! Könnte gerade nur noch heulen, habe im Internet Bilder gesehen.

Eine klitzekleine Hoffnung bleibt mir noch, dass sich das ganze als Hoax herausstellt (wie die Bonsai Kitten, die mich seinerzeit ebenfalls schockiert hatten).

Heike Bohnes hat gesagt…

Mir fehlen die Worte!
Ja und wütend bin ich auch!

Alex hat gesagt…

Dass der Ty eine gerechte Strafe bekommt, daran zweifele ich allerdings noch...

Ich hatte es ja in diesem Zusammenhang in meinem Blog schon angesprochen - der Irre, der unter dem Deckmäntelchen der "Kunst" eine Katze ertränkte, soll dafür sogar einen Filmpreis erhalten haben!!!

Vielleicht hat das sogar zu diesem grausamen Hundemord "inspiriert"? Darüber kann man wohl nur spekulieren...

Anonym hat gesagt…

Hiho,
solche Menschen sollten gesellschaftliche Ächtung erfahren.

Das (der Hundequäler und der Katzenertränker..) ist ja alles nur die Spitze des Eisbergs. Wenn man mal zu wühlen beginnt, dann tun sich Geschichten auf, da zweifelt man an der Menschheit.

Anonym hat gesagt…

ich war der Anonym von oben um 11.46h :-)
LG
Niwi

Anonym hat gesagt…

Ich finde das einfach nur grasuam was dieser Mann gemacht hat!
Tiere sind genauso Lebewesen wie Menschen
und die Menschen die diese Ausstellung besucht haben hätten auch was unternehmen können aber nein die werfen diesem Mann noch für diese grausame Tat das Geld in den Rachen!

Das ist unvorstellbar

Anonym hat gesagt…

gott seid ihr dumm!!!

der hund wurde immer dann gefüttert+versorgt, als die ausstellung geschlossen war. man wollte herausfinden, ob die menschen was tun, oder ob sie es sich einfach nur ansehen.

wie man sieht, sieht man nichts.

menschen sind dumm und ihr alle auch.

amen.

p.s.: schonmal was von absichtlicher provokation gehört? die künstler wollen was ändern+die menschen wach rütteln und keine unschuldigen tiere oder dergleichen quälen. dann wären sie ja nicht besser, als die mehrheit der menschen.....

Prado's Frauchen hat gesagt…

@ Anonym: Wohl der Künstler allein weiss, was er mit der Aktion bezwecken will. Wenn man aber den Hund anschaut, muss man sagen, dass er definitiv zuwenig zu Fressen kriegt (falls dies ja gemäss deiner Aussage sein soll).

Auch wenn es zum Aufrütteln sein soll, ist es trotzdem Tierquälerei: ein Hund ist nicht gemacht um Stunden angekettet in einem Museum oder sonstwo stehen oder liegen zu müssen. Man könnte sicher auch anders aufrütteln, denn mit dieser Variante macht man ja das, wogegen man angeblich kämpfen will.

Und das nächste Mal kannst du gerne auch deinen Namen angeben, als anonym zu schreiben. Man kann ja zu seiner Meinung stehen!

Gruss, Prado's Frauchen