Montag, 30. April 2007

Hunde und Kinder lernen ähnlich

Wiener Forscher und eine Wissenschafterin der Universität Budapest haben herausgefunden, dass Hunde ähnlich wie Kinder nachahmen und so gewisse Sachen von uns Herrchen oder eben Eltern lernen.

Sie haben eine Box aufgestellt aus der durch Ziehen an einem Trapez Futter rausfiel. Sie wollten herausfinden, wie Hunde es anstellen, um an das Futter zu gelangen. Die ersten "Versuchstiere" liessen sie einfach alleine entscheiden. 12 von 14 Hunden stupsten automatisch das Holzstück mit der Nase an und wurde belohnt.

Bei der zweiten Gruppe machte eine Hündin, welche einen Ball in der Schnauze hatte, vor, dass es auch mit der Pfote gehen würde. Die Tiere beobachteten sie, verwendeten aber trotzdem die Schnauze um an das Futter zu gelangen. Es wurde ihnen wohl klar, dass die Hündin ja keine andere Wahl hatte mit der Pfote zu arbeiten, da ihre Schnauze wegen dem Ball ja nicht frei war.

Der dritten Hundegruppe wurde ein Hund vorausgeschickt, der keinen Ball im Maul hatte und trotzdem seine Pfote benützte. Jene Testhunde imitierten ihn und benützten auch ihre Pfoten um an das Futter zu gelangen. Es schien für sie sinnvoll, da der andere Hund ja unter keinem äusseren Einfluss stand und gar nicht zu diesem Verhalten gezwungen wäre.

Angeblich haben diese Hunde gleich reagiert, wie eine alte Studie aus dem Jahre 2002, welche mit Kindern gemacht wurde. Sie ahmen angeblich nur Sachen nach, die sie als sinnvoll erachten.

Warum die dritte Hundegruppe so agierte, können die Wissenschafter aber leider noch nicht beantworten. Sie wissen noch nicht genau, ob die Tiere wirklich darüber nachdenken oder das Kopieren einfach passiert. Sie wollen jetzt mit weiteren Tests herausfinden, was tatsächlich in den Vierbeinern vor geht. Sie wollen nun auch untersuchen, welche Rolle die Kommunikation des Herrchens und Frauchens dabei mitspielt.

Eigentlich sehr interessant. Hätte nicht gedacht, dass Hunde wohl tatsächlich wie Kinder gewisse Muster einem Abschauen. Ich muss mich wohl mal mehr achten, was Prado so genau für Verhaltensweisen hat. Eines weiss ich aber genau, er kann die Terrassen-Tür bestens aufstossen und macht dies aber immer mit der Pfote und nicht mit der Schnauze. Wer weiss, vielleicht hat er dies uns ja abgeschaut, da wir ja nicht mit dem Kopf die Tür öffnen...

Sonntag, 29. April 2007

Tierische Freunde

Da lässt sich einer überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Wirklich süss die Bemühungen der kleinen Katze...



Es ist mir momentan zu heiss etwas Geistreiches zu schreiben, daher ein kurzes Filmli. Und nun geht's wieder ab in den Liegestuhl zum Buchlesen!

Freitag, 27. April 2007

Stöckchen Nr. 1

Ich habe von den Stöckchen bis jetzt nur gehört und nun von Monsieur Fischer eins zugeworfen gekriegt. Da Stöckchen werfen zum Hund passt, habe ich mir gedacht mal eines zu beantworten und weiter zu werfen.

Angeblich muss man die folgenden Fragen jeweils mit nur einem Wort beantworten.

1 Wo ist Dein Handy? Bürotisch

2 Dein Partner? Bloggt

3 Deine Haare? Blond

4 Deine Mama? Shoppt

5 Dein Papa? Schläft

6 Lieblingsgegenstand? Smart

7 Dein Traum von letzter Nacht? Verwirrend

8 Dein Lieblingsgetränk? Rioja

9 Dein Traumauto? VW-Käfer

10 Der Raum in dem Du Dich befindest? Büro

11 Dein Ex? Verheiratet

12 Deine Angst? Spinnen

13 Was möchtest Du in 10 Jahren sein? Mutter

14 Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Fischer

15 Was bist du nicht? Mann

16 Das letzte was du getan hast? Telefoniert

17 Was trägst Du? Jeans

18 Dein Lieblingsbuch? Wallander

19 Das letzte was Du gegessen hast? Banane

20 Dein Leben? Abwechslungsreich

21 Deine Stimmung? Freitag

22 Deine Freunde? Aushäusig

23 Woran denkst Du gerade? Wochenende

24 Was machst du gerade? Studieren

25 Dein Sommer? Faul

26 Was läuft in Deinem TV? Charmed

27 Wann hast du das letzte Mal gelacht? Eben

28 Das letzte Mal geweint? Kino

29 Schule? Fertig

30 Was hörst du gerade? DRS3

31 Liebste Wochenendbeschäftigung? Lesen

32 Traumjob? Millionärin

33 Dein Computer? Läuft

34 Außerhalb Deines Fensters? Parkplatz

35 Bier? Eve

36 Mexikanisches Essen? Fein

37 Winter? Kalt

38 Religion? Egal

39 Urlaub? Freude

40 Auf Deinem Bett? Prado

41 Liebe? Immer

Und weil ein Stöckchen ja weitergereicht werden soll, gebe ich es nun an Emil und Wurschti weiter.

Viel Spass und schönes Wochenende!

Mittwoch, 25. April 2007

Ängstliche Hunde

Unsere Nachbarn haben mir gestern erzählt, dass sie mit ihrem Tier (Foto links) zu einem Hundeflüsterer gehen. Ich hab erst gedacht, das gäbe es nur für Pferde. Aber stimmt, ich hab mal im "Fressnapf" ein entsprechendes Inserat gesehen. Ein bisschen googeln hat dann ergeben, dass sowas scheinbar für viele Hunde und ihre Halter ein echtes Bedürfnis ist. Wie zum Beispiel ein Bericht aus dem "Kurier" zeigt.

Grund zur Sorge gebe zum Beispiel in folgenden Fällen: Die Hunde bewegen sich in geduckter Körperhaltung, klemmen den Schwanz zwischen die Hinterbeine ein und winseln, wenn "Gefahr" droht. Oft sind es Geräusche wie Autolärm oder Kindergeschrei vor denen die Tiere erschrecken. Die Ursachen dafür liegen auch beim besten Freund des Menschen häufig in der Kindheit.

"Wenn ein Hund während der Welpenzeit nicht die Möglichkeit hatte, andere Rassen oder verschiedenste Geräusche kennen zu lernen, tut er sich damit schwer"

erklärt eine Spezialistin. Ängstliches Verhalten könne zudem angeboren sein: Einige Hunderassen seien von Natur aus sensibler und schreckhafter, als andere, so die Tier-Expertin. Border-Collies seien beispielsweise mit ihrem extrem feinen Gehör von dem permanenten Lärm in einer Stadt gestresst. Auch andere Hunde - wie etwa belgische Schäfer - oder Dalmatiner und Dobermänner zählen zu den nervöseren Rassen. Nerven wie Drahtseile hätten dagegen irische Wolfshunde.

Mit einfachen Mitteln kann einem ängstlichen Hund aber geholfen werden: Wenn sich ein Hund etwa vor einem Regenschirm oder einem anderen Gegenstand fürchtet, solle man das ignorieren. Wer darauf eingeht bestätigt den Vierbeiner in seiner Angst, so die Tier-Expertin. Lässt sich eine "Phobie" damit nicht in den Griff bekommen, könnten Therapien wieder Mut machen. Dort wird vielfach mit Leckerlis gearbeitet.

Auch Haltern von dauer-gestressten Familienhunden gibt die Verhaltenstherapeutin Tipps: Ein solcher Hund müsse

"erst einmal von seinem hohen Adrenalinspiegel herunterkommen. Die Leute nehmen sich aber leider zu wenig Zeit für die Genesung der Hunde."

Dafür solle das Tier beispielsweise drei Viertel des Tages schlafen können - ohne etwa von spielenden und schreienden Kindern gestört zu werden. Und wer meine, dass er seinem Hund die Angst mit "Sitz" und "Platz" nehmen könne, der liegt eh falsch. Auch Prado hat so seine Phobien, aber dazu ein anderes Mal mehr.