Freitag, 31. August 2007

Jährlicher Besuch beim Tierarzt

Gestern war es mal wieder soweit. Frauchen hat mich nach Feierabend zu Hause abgeholt und ich durfte Auto fahren. In ihrem Smart macht es mir eigentlich immer viel Spass. Da hab ich voll den Überblick und kann bestens aus dem Fenster schauen. Der kleine Kofferraum ist auch wie für mich gemacht. Ich habe da schön Platz und geniesse es, wenn ich in der Nähe von Frauchen sein kann. Im anderen Auto bin ich immer so weit hinten und kann ihr dadurch nicht über die Schulter schauen. Beim Smart ist dies aber sehr gut möglich und das geniesse ich.

Ich war jedenfalls super nervös und habe mich schon gefragt, wohin wir denn fahren werden. Das ist ja immer so spannend. Als wir dann in der Tierklinik angehalten habe, wusste ich natürlich noch nicht genau, was mit mir passiert. Aber ich konnte es mir schon ausmachen.

Als ich aus dem Auto hüpfte hielt sich mein Drang Richtung Gebäude zu gehen schwer in Grenzen. Zuerst musste natürlich die Umgebung abgeschnuppert und fleissig "abmarkiert" werden. Da wir gut in der Zeit waren, liess mich Frauchen an den vielen Sträuchern schnuppern und war natürlich auch froh, dass ich durch das Markieren ja auch gleich mal meine Blase entleeren konnte.

Jedenfalls meinte sie nach einer Weile, dass wir uns wohl mal an der Anmeldung melden sollten. Als wir in die Eingangshalle kamen, war ich von den verschiedenen Gerüchen auf dem Boden so fasziniert, dass mir gar nicht bewusst war, dass bald der Herr Doktor zu mir hin kommt. Als wir dann in das Sprechzimmer gerufen wurden, war es mir dann doch nicht mehr so wohl. Der Doktor machte zwar einen netten Eindruck, aber dem Typen konnte ich doch nicht vertrauen. Er versuchte mich sogar mit Leckerli zu bestechen, die ich aber (obschon es mir seeeehhhr schwer viel) diskret ablehnte und extra von ihm weg guckte. Da ich aber ein sehr umgänglicher Hund bin, stellte ich mich schön artig hin und liess den Doktor machen. Zuerst kontrollierte er meine Zähne, hörte das Herz ab und schaute sonst noch so, ob alles in Ordnung ist mit mir. Plötzlich verspürte ich einen kleinen Stich, aber das ging so schnell, da konnte ich mich nicht mal aufregen. Irgendwie bin ich manchmal etwas schwer von Begriff und wenn ich dann eigentlich gemerkt hätte, dass dies doch unangenehm sein sollte, ist es schon vorbei. Jedenfalls habe ich mich danach dann doch überreden lassen und habe genüsslich die angebotenen Leckerli aufgegessen

Frauchen war jedenfalls richtig stolz auf mich und lobte mich in den grössten Tönen. Jetzt ist's wieder vorbei für ein Jahr und darüber bin ich froh.

Mittwoch, 29. August 2007

Amerikanischer Footballstar tötete Hunde

In Google-News habe ich diesen Bericht gefunden:

Seit Wochen erschüttert der Skandal um einen der populärsten US-Sportler die amerikanische Öffentlichkeit. Michael Vick, Star-Quarterback der Atlanta Falcons, hat illegale Hundekämpfe austragen lassen und selber Pitbulls bestialisch getötet. Dafür soll er jetzt ins Gefängnis.

Keine Sportart genießt in den USA mehr Popularität als Football. Knapp eine Woche vor dem Start in die neue Saison der National Football League (NFL) am kommenden Donnerstag sind die Sportseiten der Zeitungen voll von Berichten über die so genannten Preseason-Games, den Vorbereitungsspielen. Die Amerikaner sind geradezu verrückt nach ihrem Volkssport Nummer 1. (Quelle: Stern)

Wenn ich solche Berichte zu Gesicht kriege kann ich nur den Kopf schütteln. Wie wenn es nicht genug wäre Hundekämpfe zu organisieren, nein man muss die Tiere auch noch zu Tode quälen. Hoffe schwer, dass Michael Vick lange genug im Gefängnis für seine Taten schmoren wird. Es gibt leider halt immer noch Leute, die Tiere als Sache und nicht als Lebewesen anschauen.

Montag, 27. August 2007

Heisser Sonntag

Gestern war mal wieder so richtig ein Tag zum Rumliegen. Es war extrem heiss und man musste sich richtig zwingen irgendwas zu unternehmen.


An diesem Wochenende war in Aarau auch noch Schwingfest. 2 Tage lang haben sich über 200 Schwinger aus der ganzen Schweiz duelliert und gestern Sonntag konnte man dann nach dem Schlussgang Jörg Abderhalden als Schwingerkönig bejubeln. Mir haben die Typen leid getan, denn es war gestern wie auch schon am Samstag mal wieder extrem heiss und ich hätte echt nicht freiwillig Sport treiben wollen. Dem Sieger winkte übrigens ein Lebendpreis und zwar ist es Tradition, dass der Schwingerkönig einen Muni (= Stier) als Siegprämie erhält. Auch dieser tat mir leid, da er ja in einem grossen Zelt mit den anderen Gaben (5 Kühen und 2 Pferden) auf seinen Auftritt am Sonntag-Abend bei der Rangverkündung warten musste. Ich denke, es war sicher nicht einfach, bei dieser Hitze zu warten.

(hier noch Blick von oben)

Auch Prado streckte so zu sagen alle Viere von sich und war froh, wenn er nicht allzu viel rennen musste. Es war wirklich praktisch, da er selber auch nicht riesen Stränge zerreissen wollte, musste ich nicht allzu lange mit ihm raus. Er zog freiwillig nach einer kurzen Zeit wieder zurück nach Hause und so musste ich zum Glück nicht einen riesigen Spaziergang unternehmen. Eigentlich hatte ich vor mit ihm Joggen zu gehen, doch es wäre gestern wohl nur ungesund gewesen für Prado und auch für mich.

Freitag, 24. August 2007

Prado's Begrüssungsritual

Es nimmt mich mal wunder, wie ihr das so handhabt, wenn eure Herrchen nach Hause kommen. Ich bin immer ganz aufgeregt und komme gleich mal an die Tür gerannt. Ich will ja sehen, wer denn da zur Tür rein kommt. Dann verschwinde ich kurz und bringe etwas, das gerade im Weg rum lag. Manchmal ist's ein Schuh, ein Pantoffel oder auch eines meiner Kuscheltiere. Ich will doch ein Begrüssungsgeschenk bringen.

Als ich noch jünger war, hatte ich immer so grosse Freude, dass ich zuerst mal einwenig Freudepipi losswerden musste. Nach einer Weile hatte ich dies aber im Griff und jetzt bringe ich halt ein Stofftier oder so.

Für meine Herrchen ist es noch praktisch, dass ich so fest mit dem Schwanz wedel und darum kaum vorwärts gehen kann. Ich habe durch meine Freude fast einwenig Mühe mit dem Gleichgewicht, also kommt es mir gar nicht in den Sinn, dass ich aufstehen und sie anspringen könnte.

Aber wie macht ihr das denn so? Seid ihr beleidigt, wenn ihr alleine auf die Wohnung oder das Haus aufpassen müsst und ignoriert die Nacknasen, wenn sie heim kommen? Oder seid ihr auch nicht nachtragend wie ich?

Bin gespannt auf eure Erzählungen!

Wuff, euer Prado