Samstag, 11. August 2007

Virtuelle Tauschbörse im Internet

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Vor Jahren war da doch mal diese Band, wie hiess sie schon wieder? Die ihren Hit hatte. Und da hab ich mir dann die CD gekauft, eben wegem diesem Hit. Aber inzwischen steht die CD im Regal rum und hat schon etwas Staub angesetzt. Die CD gibts heute übrigens nicht mehr zu kaufen. Der Paul aus dem Urnerland hätte genau diese CD damals gerne auch gekauft, hat sie aber verpasst. Dafür hat der Paul das Buch vom französischen Schriftsteller, der mir in der Schule immer so gefallen hat.... Ach könnte ich doch mit dem Paul nur die CD gegen das Buch tauschen.

Kein Problem. Exsila bietet im Internet genau diesen Service an. Mit dem grossen Vorteil, man muss nicht 1 zu 1 mit seinem Gegenüber tauschen, sondern erhält für den getauschten Artikel Punkte, für die man dann selber wieder was aussuchen kann.

Ich hab mich bei Exsila bereits vor einigen Wochen angemeldet, bevor ich diese Trigami-Anfrage erhalten habe. Die Website ist mir durch die Schweizer Fernsehsendung "Start up" aufgefallen. Da waren die Macher von Exsila Woche für Woche zu sehen und haben ihr interessantes Produkt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Wie ich inzwischen erfahren habe, haben sie den Wettbewerb da sogar gewonnen. Eben, ich bin schon seit einiger Zeit angemeldet und habe ein paar Produkte eingestellt. Bücher (Sieben Jahre in Tibet etc.), CD's (Mariah Carey etc.) und dutzende Filme (Ocean's Eleven, Cast away etc.).

Die Idee beziehungsweise die Philosophie der Macher ist spitze. Man hat was zu Hause, das man nicht mehr braucht. Man stellt es bei Exsila aus und hofft dann darauf, dass jemand anderes den Artikel gerne hätte. Nun versteht es sich natürlich von selber, dass der neueste James Bond-Film auf DVD eventuell mehr Interessenten hat, als ein eher unbekannter Film vom Aki Kaurismäki. Und Elvis dürfte sich besser verkaufen als das Jodlerchörli Hintertupfigen. Aber ehrlich gesagt, denke ich dass es für jedes Produkt bei Exsila einen Markt gibt.

Habe ich übrigens meine CD's, Bücher und Games erst mal an den Mann und dei Frau gebracht, kriege ich für die Artikel Punkte gutgeschrieben. Wieviele das sind, kann ich selber bestimmen. Gehe ich mit dem virtuellen "Preis" tief rein, ist die Chance, dass ich den Artikel losbringe natürlich grösser, als wenn ich versuche, damit möglichst viel Punkte zu holen. Jeder ist also sedlber für deine Deals verantwortlich. Mit diesen Punkten kann ich dann wiederum selber auf Einkaufs- oder eben Eintauschtour gehen und mir andere Artikel die mir passen aussuchen.

Inzwischen habe ich schon einige tolle DVD-Filme getautscht. Und alles lief bisher rund. Meine Taschpartner waren allesamt äusserst verlässlich, die Filme in bester Qualität. Und so macht es immer wieder Spass, wenn man über den Mittag den Briefkasten leert und dann lachen einem 3 neue DVD-Filme entgegen. Dank einem internen Bewertungssystem kann man übrigens erkennen, ob die Tauschpartner seriös und zuverlässig sind. Allerdings habe ich den Eindruck, dass schwarze Schafe von Exsila so oder so schnell aus dem Verkehr gezogen werden.

Ach ja, es gibt noch sogenannte "Tauschinseln". Die ersparen einem dann das Verschicken der Artikel per Post. Da trifft man sich - zum Beispiel - an einem Bahnhof oder in einem Restaurant und tauscht dann die Filme oder Bücher, die man zuvor im Internet abgemacht hat. Sehr praktisch und es fördert die Kommunikation ausserhalb der virtuellen Welt.

Anmelden kann man sich gleich hier. Vorausgesetzt wird eine korrekte Postadresse, die dann auch erst überprüft wird. Wer sich anmeldet kriegt als Dankeschön erst mal 10 Punkte gutgeschrieben mit denen er auch gleich los legen kann. Wer zu wenig Geduld hat mit Tauschen, der kann sich im übrigen auch Punkte kaufen und diese dann gegen Produkte eintauschen.

Mittwoch, 8. August 2007

Kater Bill gekillt

Bill hatte das Leben eines normalen US-Vorstadtkaters geführt - bis er in den Garten seines Nachbarn uriniert hat. Das kostete Bill das Leben. Er wurde mit Pfeil und Bogen brutal ermordet. Die Süddeutsche hat Bill einen kleinen Nachruf gewidmet:

"Besitzerin Janien Bubien hatte offenbar ein sehr inniges Verhältnis zu ihrer Katze. "Ich bin so gerührt, dass endlich jemand zuhört", sagte das Frauchen Bills, nachdem der Richter die Klage gegen den mutmaßlichen Katzenmörder angenommen hat. Sie fand ihre Katze im April vergangenen Jahres mit zwei Metallpfeilen im Rücken. Bill verstarb trotz mehrerer Operationen zwei Tage später. Das Tier habe "schrecklich gelitten", erklärte Staatsanwältin Katherine Flaherty nach einer Anhörung. Nach Angaben einer Zeugin schoss der Nachbar auf Bill, weil dieser auf sein Grundstück urinierte. Der Mann habe die Tat zugegeben und erklärt, er habe den Kater regelrecht an einen Baum gepinnt, erklärte die Zeugin vor Gericht in San Diego. Bei einer Verurteilung wegen Tierquälerei drohen dem Beschuldigten mehr als vier Jahre Haft."

In unseren Garten, vorallem in den Gemüsegarten, verlaufen sich auch immer mal wieder ein paar Katzen um ihr Geschäft zu erledigen. Genauer gesagt sind es immer die gleichen Tiere vom gleichen Nachbar. Meist dann wenn sie über Nacht mal wieder nicht rein dürfen und dann vor der Balkontüre warten müssen.

Bei uns im Quartier kommen allein 3 Familien auf fast 15 Katzen. Die Zahl variert ein bisschen, weil es beim oben angesprochenen Nachbarn immer mal wieder Junge gibt, die dann entweder von neuen Besitzern abgeholt werden oder einfach da bleiben oder - auch schon passiert - sterben. 15 Katzen sind wie ich finde doch recht viele. Sofern die Tiere eine gewisse Erziehung genossen haben, sie wissen wo sie zu Hause sind und man sich da auch um sie kümmert, habe ich mit Katzen überhaupt kein Problem. Wenn man sich allerdings Katzen nur hält, damit man auch ein Haustier vorweisen kann und sich dann aber nicht um die herumstreundenden Tiere kümmert, dann habe ich Mühe.

Wir hatten auch schon mal frisch Salat angepflanzt und zwei Tage später war das ganze Beet voll mit Kot. Da scheue ich dann auch nicht zurück, mal mit nem Wasserschlauch auf die Tiere zu zielen. Mehr ist aber nicht. Geschweige denn, dass ich zu Pfeil und Bogen greifen würde. Gott bewahre. Da sollte man lieber das Gespräch suchen. Oder Prado ein bisschen mehr Freilauf ausserhalb des Gartenzauns gewähren.

Montag, 6. August 2007

Soundtrack of Prado's Life

Bei Monsieur Fischer entdeckt und als nachahmenswert empfunden: Das Soundtrack-of-my-life-Stöckchen. Man nehme seinen iPod (oder ähnliches, natürlich), stelle ihn auf "Zufällige Titel" und lasse ihn Songs für die folgenden Episoden des Lebensfilms auswählen. Da sich in diesem Blog aber alles um Prado dreht, hab ich auch dieses "Spiel" auf ihn ausgelegt. Mit zum Teil witzigen Ergebnissen:

Vorspann:
Here I Go Again - Whitesnake
Ich dachte doch, dass Prado nicht das erste Mal auf dieser Welt ist...

Die Geburt:
Dirk, wie ist die Luft dort oben? - Sportfreunde Stiller
Aha, da scheint der Prado erst mal bei seinem Bruder nachgefragt zu haben, wie es denn da so ist.

Erster Hundeschultag:
Mas que Nada - Sergio Mendes
Das war tatsächlich mehr als nichts und hat ihm tierischen Spass gemacht.

Erstes Mal Verlieben:
So cruel - U2
War sie wirklich soooo grausam?

Das erste Mal:
Hold my Body tight - East17
Das muss dafür toll gewesen sein, inkl. Rücksicht nehmen.

Jugendliches Kampflied:
Wir sind Wir - Paul Van Dyk feat. Peter Heppner
Anständiges Selbstbewusstsein, der Kleine.

Schluss machen:
C'est comme ca - Les Rita Mitousko
Das ist halt so.

Lebensmotto:
If you wear that Velvet Dress - U2
Unser Hund trägt heimlich Damenklamotten??

1. Nervenzusammenbruch:
Casser la Voix - Patrick Bruel
Hätte ich beim ersten Nervenzusammenbruch wohl auch gesagt.

Autofahren:
Solsbury Hill - Peter Gabriel
Wusste gar nicht dass unser Hund soweit weg fahren will.

Wieder zusammenkommen mit der ersten Liebe:
Sous le Ciel de Marseille - Farah Kenza
Der Name Prado kommt aus Marseille, kein Wunder sucht er seine erste Liebe da.

Geburt des ersten Kindes:

S.O.S. - Rihanna
Wollte grad sagen, Prado schon heimlicher Vater? Weiss von nichts.

Der Endkampf:
Une l'arme aux nuages - Salvatore Adamo
Wenigstens ist er bewaffnet.

Todesszene:
How high - Madonna
Unter Drogeneinfluss stirbt es sich besser.

Beerdigung:
Blue Black - Heather Nova
Sogar die Farben stimmen traurig.

Abspann:
E neui Epoche - MC Rony
Passt ja wie die Faust aufs Auge.

Mittwoch, 1. August 2007

Tag der tierischen Qualen

Heute feiern wir den Schweizer Nationalfeiertag. Aus unserer (menschlichen) Sicht eigentlich was Tolles. Es wird also an diesem Tag normalerweise gemütlich mit Freunden zusammen gesessen, getrunken, gegessen und den Tag bzw. Abend genossen. Danach gibt's meistens noch ein schönes Feuerwerk. Raketen, sonstige Knaller usw. müssten für mich nicht unbedingt sein, denn ein normaler Vulkan reicht mir schon völlig aus. Da hat man wenigstens fürs Geld was, das länger leuchtet. Wie gestern Abend, als wir mit unseren Nachbarn schon gemütlich gegrillt haben und einen lustigen Abend verbracht haben. Da alle heute nicht arbeiten müssen, haben wir unser Fest halt etwas vorgezogen. Das Feuerwerkzünden und Lieder Singen haben wir aber erst nach 00.00 Uhr gemacht. Man darf einem Geburtstagskind ja auch nicht am Vortag gratulieren, da es sonst Unglück bringt.

Für unsere Tiere sind diese Tage um den Nationalfeiertag leider eher eine Qual. Da es viele Personen gibt, die ihre Knaller, Raketen, Heuler usw. immer schon paar Tage vor dem 1. August zünden müssen, ist's recht schwierig genügend Vorkehrungen zu treffen. D.h. an Abenden vor dem Feiertag will man logischerweise gemütlich draussen rumsitzen. Wenn aber immer wieder Knaller los gehen, ist's für die Tiere kein Zuckerschlecken. Prado ist in dieser Zeit wirklich ein armes Tier. Er erschrickt immer wieder und kann die komischen Töne nicht einordnen. Er verzieht sich dann immer ins Haus und man bringt ihn, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, fast nicht wieder in den Garten.

Als wir ihn heute vor 7 Jahren bei der Züchterin abholen konnten, hatten wir noch gehofft, dass er zu denen Hunden gehört, die keine Probleme mit den komischen Geräuschen hat. Er hatte sich nämlich den ganzen Tag über nichts anmerken lassen und auch beim Abendspaziergang brachten ihn die Raketen nicht aus der Fassung. Leider wurde es nun aber von Jahr zu Jahr schlimmer und er ist sichtlich froh, wenn diese Zeit wieder vorbei ist und er wieder ohne Lärm im Garten sein kann.

An einem Tag wie heute lassen wir halt in seinem Lieblingszimmer, in welches er sich am liebsten zurückzieht, den Radio laufen, damit er den Lärm von draussen nicht so mitkriegt. Jetzt am Nachmittag traut er sich schon ab und zu wieder raus, aber sobald wieder was knallt, verschwindet er nach drinnen. Gestern Abend war er auch mit Timmy (unserem Nachbarshund) drinnen und die beiden lagen rum wie tote Fliegen. Später gesellten sich auch noch die Nachbarskatzen zu ihnen, welchen es plötzlich auch zu bunt wurde und sich vom Lärm in Sicherheit bringen wollten.

Ich finde es einfach schade, dass die Leute keine Rücksicht nehmen und schon etliche Tage vor dem eigentlich Festtag Rakten und ähnliches zünden müssen. Es reicht doch, wenn man sich auf einen Tag fixiert und dann auch weiss, wie man seine Tiere schützen kann. Wir haben Prado jetzt mal homöopatische Kapseln zur Beruhigung gegeben. Ich habe aber etwas Mühe damit, nur weil gewisse Personen nicht warten können, eine Woche vor dem 1. August Prado Beruhigungsmittel geben zu müssen. Ich frage mich dann halt oft auch, haben die denn keine Tiere?