Montag, 7. Mai 2007

Mein erster Tag

Ich bin am 23.05.2000 mit 7 anderen Geschwister (ein paar davon seht ihr auf dem Foto - ich bin übrigens jener unten rechts) auf die Welt gekommen. Also eigentlich bin ich ja ein Unfall und sollte gar nicht geboren werden. Aber in der Nacht bevor meine Mutter zum Tierarzt musste, damit sie keine Jungen kriegen kann, hat sich mein Vater diese Chance nicht nehmen lassen und sie in der Nacht davor noch beglückt. Tja und dann bin ich halt entstanden. Ein so schlimmer Unfall kann ich ja zwar nicht geworden sein, denn meine Herrchen sagen mir immer wieder wie süss und lieb ich doch auch sei. Also habe ich meine Sache wohl gut gemacht.

Am 01.08.2000 durfte ich dann das erste Mal mit meinen Herrchen heim und in ihrem Auto fahren. Da sie bzw. mein Herrchen noch an einem Fussball-Plausch-Turnier mitmachte, schleppten sie mich einfach mit. Ich habe von diesem Tag eigentlich nicht wirklich viel mitbekommen. Die meiste Zeit habe ich geschlafen, ich war ja noch so klein. Die Show hatte ich aber auf sicher, denn viele Leute kamen zu unserem Platz und wollten mich anschauen. Die Fussballspieler haben wohl nicht so wirklich interessiert. Sogar meine "Grosseltern" machten extra einen Ausflug zu diesem Turnier, da sie es sich nicht nehmen lassen wollten, das neue Familienmitglied anzuschauen. Ich habe zwar in der Zeit, als sie da waren, nur geschlafen, aber gefallen habe ich ihnen glaube ich ganz gut.

Am Abend wurde dann noch der Schweizer Nationalfeiertag gefeiert und ich lernte nochmals neue Leute kennen. Ich war so beeindruckt von dem Tag, dass ich glatt aus dem Sitz einschlief und ich auf die rechte Seite kippte. Das war wohl der Brüller, jedenfalls habe ich diese Story oft wieder gehört, wenn wir die Personen von diesem Abend mal wieder sahen. Das Feuerwerk liess mich an diesem Abend recht kalt. Ich war ja noch klein und so müde vom ersten Tag, dass ich gar nicht mitkriegte, dass die Töne eigentlich in meinen Ohren laut knallen. Aber das ist jetzt leider anders. Aber mit etwas Musik im Haus ist das Geknalle für mich erträglich.

Es war ein wunderschöner Tag und als ich dann in meinem neuen Zuhause ins Bettchen liegen durfte war ich selig. Ich war der glücklichste Hund der Welt.

Samstag, 5. Mai 2007

Tierische Lieder (Teil 3)

Wer kennt sie nicht, die Titelmelodie zum Film "Rocky" mit Silvester Stallone. Bei anderen Boxern sowie sportlichen Fernsehberichten ist dieser Song sehr beliebt. Man hört ihn ab und zu auch mal wieder im Radio.

Survivor - "Eye of the Tiger"

Risin' up, back on the street
Did my time, took my chances
Went the distance, now I'm back on my feet
Just a man and his will to survive

So many times, it happens too fast
You change your passion for glory
Don't lose your grip on the dreams of the past
You must fight just to keep them alive

It's the eye of the tiger, it's the cream of the fight
Risin' up to the challenge of our rival
And the last known survivor stalks his prey in the night
And he's watchin' us all in the eye of the tiger

Face to face, out in the heat
Hangin' tough, stayin' hungry
They stack the odds 'til we take to the street
For we kill with the skill to survive

It's the eye of the tiger, it's the cream of the fight
Risin' up to the challenge of our rival
And the last known survivor stalks his prey in the night
And he's watchin' us all in the eye of the tiger

Risin' up, straight to the top
Have the guts, got the glory
Went the distance, now I'm not gonna stop
Just a man and his will to survive

It's the eye of the tiger, it's the cream of the fight
Risin' up to the challenge of our rival
And the last known survivor stalks his prey in the night
And he's watchin' us all in the eye of the tiger

The eye of the tiger (repeats out)...

Eine spezielle Bindung zu diesem Song habe ich nicht, aber ich muss sagen, er gefällt mir sehr gut. Witzig ist, dass man gleich an Rocky denkt, wenn man diesen Song hört. Eigentlich beeindruckend, wie gewisse Lieder in einem Erinnerungen wach rufen.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Shar-Pei, der teuerste Hund der Welt?

Es hat mich mal interessiert, welche Rasse eigentlich die Teuerste auf der Welt ist. Im Netz bin ich dann immer mal wieder auf den Shar-Pei oder auch chinesischer Faltenhund gestossen.

Dieser chinesische Kampfhund wurde früher zur Wildschweinjagd, als Haus-, Hof- und Hirtenhund sowie zu Hundekämpfen gezüchtet. Mangels Aggresivität hatten die Kämpfe mit den Shar-Pei keinen Erfolg mehr und es wurden lieber europäische Kampfhunde importiert.

Der Shar-Pei gilt als lieber Familienhund, welcher zu fremden Leuten eher zurückhaltend reagiert aber sehr wachsam ist. Er beschützt seine Familie ohne Aggression einzusetzen.

In den 70er Jahren drohte der Shar-Pei in Asien auszusterben. In einer amerikanischen Hundezeitschrift erschien ein Hilferuf eines Züchters aus Hong Kong, welcher die Rasse vor dem Aussterben bewahren wollte. Es fanden sich dann in Amerika Liebhaber und Kenner, welche die Hunde in die Staaten importieren liessen und die Zucht weiterführten. In den Staaten gehört der Shar-Pei immer noch zu den beliebtesten Hunderassen.

Ganz eindeutig zu bestimmen, welches aber die teuerste Hunderasse der Welt ist, das ist nicht einfach. Es gibt zahlreiche Quellen, auch immer mal wieder nach Auktionen. Da gehen dann seltene Hunde, oder Nachfahren von berühmten Hunden zu gewaltigen Preisen an neue Besitzer über.

Aber eben, für mich persönlich ist eh unser Prado der teuerste Hund der Welt. Für kein Geld würde ich den an irgend jemanden verkaufen.

Dienstag, 1. Mai 2007

Der neue Knut?

9 Tage nach Knut ist in Chicago ein ähnlich süsser Eisbär zur Welt gekommen. Bis jetzt wusste man von ihm so gut wie gar nichts. D.h. über den grossen Teich sind keine Berichte von ihm zu uns gestossen.

Am 20. April 2007 hatte "Itty-Bitty Bear", wie er genannt wird, seinen ersten Freilauf. Dieser wurde angeblich mit Tuten und Blasen eingeläutet. Es flog sogar ein Hubschrauber über dem Zoo um die besten Bilder des kleinen Bär zu erhaschen. Die Chicago Times meint sogar, dass ihr Bär süsser sei als Knut.

Da dieser von seiner Mutter aufgezogen wird und nicht von Menschenhand gefüttert und gebadet wird, sieht er halt einwenig schmuddliger aus.


Wenn ich ihn mir aber so anschaue, muss ich sagen, ist er genau so süss wie Knut. Jedenfalls sind doch alle kleinen Tiere knuddelig und süss. Ob jetzt Knut flauschiger aussieht als der kleine Chicago-Bär würd ich jetzt mal nicht so sagen. Sein Handycap ist noch, dass er bis jetzt noch keinen Namen hat und ihn daher alle "Itty-Bitty Bear" (klitzekleiner Bär) nennen.

Mit einer ausgeklügelten PR-Aktion hofft der Brookfield-Zoo nun aber die internationale Aufmerksamkeit von Knut weg auf seinen Eisbär zu ziehen. Es wird ein Namenswettbewerb für den kleinen Eisbären stattfinden. Um den perfekten Namen zu finden, sollen die Tierfreunde den Bären besuchen und den Charakter kennen lernen.

Mal schauen, wie sich das "Duell" weiter entwickelt und wer bald die Nase vorn haben wird. Momentan ist Knut noch an der Spitze, doch wer weiss, vielleicht überholt ihn der Brookfield-Bär ja bald.